Über uns

Muscheid liegt im Westerwald und ist ein Ortsteil der Gemeinde Dürrholz im Landkreis Neuwied. Mit etwa 420 Einwohnern ist Muscheid der zweitgrößte Ort der Gemeinde, die Teil der Verbandsgemeinde Puderbach ist.

Der Gesangverein "Heimattreue" Muscheid wurde im Jahre 1887 als Männerchor gegründet. Trotz der Wirren der beiden Weltkriege hatte der Verein dauerhaften Bestand. Wegen rückläufiger Sängerzahlen wurde 1983 der Männerchor in einen Gemischten Chor umgewandelt. Ein besonderer Höhepunkt im Vereinsleben war das Jahr 1987, denn der Verein feierte sein 100jähriges Jubiläum mit der Verleihung der Zelter-Plakette. Heute zählt der Verein rund 60 Mitglieder, davon sind momentan 23 Sängerinnen und Sänger im Chor aktiv. Das nachstehende Foto zeigt den Chor der "Heimattreue" mit folgenden Chormitgliedern:

Von links nach rechts: Dietmar Löffler (Chorleiter), Birgit Runkel, Kornelia Althof, Carmen Reusch, Siegmar Neitzert, Dieter Reusch, Artur Kambeck, Renate Zips, Friedhelm Linnig, Birthe Sommer, Heidi Neitzert, Martha Diesing, Anette Wagner, Hannelore Schneider, Werner Wittwer, Bernd Ahrens, Wolf Pracht, Leonhard Sommer, Wolfgang Runkel.
Es fehlen: Martina Boek, Birgit Gieren, Herbert Braun, Christa Schmidt, Thorsten Lange

Das zum 100jährigen Jubiläum entworfene Emblem des Gesangvereins "Heimattreue" Muscheid:

Die Tätigkeiten des Gesangvereins "Heimattreue" Muscheid wurden in einem Interview mit der "Dürrholzer Schell" (Ausgabe 5, Mai 2003) näher vorgestellt. Dieses Interview kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden (Rechtsklick auf den Link, und "Ziel speichern unter" auswählen!):

Download Interview (316 kb)

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Chronik des Gesangvereins

Der Gesangverein „Heimattreue“ Muscheid wurde als Männergesangverein „Heimattreue“ Muscheid 1887 durch Herrn Lehrer Weyrich, der damals die Lehrerstelle in Muscheid verwaltete, gegründet. Er war zugleich auch der erste Dirigent des Chores.
In einem so kleinen Dorfe, wie es Muscheid war und noch heute ist, konnte wohl selbst von den Gründern damals niemand im Ernst daran gedacht haben, dass dieser Verein heute noch bestehen würde! Welcher Glaube an die gute Sache, welche Opferbereitschaft und welcher Mut gehörte in diesen 119 Jahren immer wieder dazu, eine kleine Gemeinschaft, die sich die Pflege eines hohen Kulturgutes zur Aufgabe gestellt hatte, über all die erheblichen Schwierigkeiten hinwegzuführen, die sich ihr hier auf dem Lande zwangsläufig entgegenstellten.

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